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Städtereise nach Paris |
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Hotel Elysee Union
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| Flugtransfer | Hotel | Hotelzimmer | Verkehrsmittel | Sehenswürdigkeiten | Impressionen |
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Flugtransfer |
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Der Flughafen "Charles de
Gaulle"! Der Flughafen ist modern und auch für Rollstuhlfahrer
problemlos benutzbar, da die Korridore ebenerdig sind und auch andere Ebenen
per Lifts erreichbar sind. Fliegt man mit der Air France,
wartet diese beim Abflug allerdings mit einer kleinen "Besonderheit" auf: Uns war dieser "Service" neu, denn bislang erfolgte der Wechsel stets erst beim Boarding... dafür wurden wir in Paris aber auch vom freundlichen Flughafenpersonal direkt zum Abflug-Gate gebracht... |
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... so verbringt man dann aber leider die Zeit in der Wartezone bis zum endgültigen Boarding im unpraktischen (weil vom Rollifahrer selbst nicht fahrbaren) Flugzeug-Tragestuhl. Eine Begleitperson sollte daher mit vor Ort sein!
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Der Flughafen-Lift! Will man seine Wartezeit mit Shopping oder Erfrischungen verkürzen, bietet sich einer der rolligerechten Flughafen-Lifts an, um in die entsprechende Flughafenebene zu gelangen... (... sofern eine Begleitung dabei ist, um den evtl. Tragestuhl "zu fahren"). |
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| Der Standard-Flughafenbus! Die standardmäßig verkehrenden Flughafenbusse sind leider nicht rolligerecht... |
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... deshalb sollte man warten, bis
auch einmal einer der öffentlichen rolligerechten Busse vorfährt, oder schon bei der Reisebuchung einen Limousinen- oder Taxitransfer mitbuchen, bzw. individuell eines der zahlreichen Flughafen-Taxen in Anspruch nehmen (die aber recht teuer sind). |
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Hotel |
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| Das Hotel Elysee Union
Die Lage des Hotels ist erstklassig: Nur wenige hundert Meter zum Triumphbogen, nur wenige Gehminuten zum Musee d'Art Moderne, Trocadero oder weiter zum Eiffelturm (der bereits vom Hoteleingang aus zum Greifen nah erscheint). Der Zugang zum Hotel gestaltet sich stufenlos (vom Bordstein einmal abgesehen) und bereits nach wenigen Metern ist die Rezeption erreicht. Der weitere Zugang zu einem behindertenfreundlichen Doppelzimmer im Erdgeschoss ist ebenfalls ebenerdig via Hotelgarten erreichbar. Direkt neben der Rezeption befindet sich übrigens auch die Internet-Ecke mit einem französischem Windows-Rechner. |
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Der Hotelgarten! Der Hotelgarten grenzt direkt ebenerdig an das behindertenfreundliche Doppelzimmer an, das im (offenen) Atrium des Erdgeschosses liegt. Ein verstohlener Blick durch die Türspalte oder die Zimmergardine... und man
weiß, mit was die übrigen Hotelgäste so ihre Croissants belegen. |
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Hotelzimmer |
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| Das behindertenfreundliche
Doppelzimmer! Das Zimmer weist innerhalb keine Schwellen auf, auch nicht zum Hotelgarten. Es ist nicht übermäßig groß, aber ausreichend (ein City-Hotelzimmer halt) mit rustikalem Ambiente. |
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Der Bewegungsspielraum! Alle Möbel sind beweglich, aber auch ohne Umrück-Aktionen ist jeder Punkt des Zimmers zu erreichen. Im Bedarfsfall lässt sich aber dennoch das Zimmer individuell gestalten. |
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| Das Badezimmer! Das Badezimmer ist recht großzügig und schwellenlos befahrbar. Der Waschtisch ist unterfahrbar. Ein Haltegriff an der Toilette fehlt allerdings. |
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Die Badewanne! Die Badewanne ist erfreulich niedrig und weist zwei stabile Haltegriffe auf. Der Wasserabfluss ist per Drehknauf bedienbar. |
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| Die Badewanne in Aktion! So steht einem entspannenden Bad im Anschluss an eine "anstrengende" Besichtigungstour eigentlich nichts mehr im Weg. |
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Der Room-Service! Wer einmal nicht im Hotelgarten frühstücken möchte (z.B. weil "sie" völlig übernächtigt ist), bekommt auf Wunsch ein reichhaltiges Frühstück "frei Haus" geliefert. Ein Trinkgeld für das Servicepersonal ist dies jedoch immer wert. |
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Verkehrsmittel |
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| Die Pariser Metro! Die von uns gesehenen Zugänge zur Metro waren leider stets im historischen Stil gehalten... schön anzusehen, aber leider nicht rolligerecht, weil nur per Treppen erreichbar. Aber es gibt zum Glück Alternativen! |
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Der Batobus! Der Batobus ist ein "Schiffstaxi", das entlang der Seine bei den bekannten Sehenswürdigkeiten der Pariser Innenstadt Ein- bzw. Ausstiegspunkte bietet:
(Pauschalpreise 2003: 10 Euro für 1 Tag, 12,50 Euro für 2 Tage usw.). Vor dort aus kann man dann auch leicht Exkursionen zu den Besuchszielen abseits der Seine starten. Die mit Die übrigen haben zwar jeweils eine kleine Treppe zur Straßenebene... aber auch dort fasste das Schiffspersonal unaufgefordert stets hilfsbereit mit an, um auch Rollifahrern oder Kinderwagenbesitzern die wenigen Stufen hinauf zu helfen! Es gibt den Servicegedanken also doch noch! |
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Sehenswürdigkeiten |
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Impressionen |
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| Modernes Paris!
Das heutige Paris ist eine moderne Großstadt mit wechselnden Strassen- und
Bürgersteigbelägen. Aber es scheint dort akuten Parkplatzmangel zu geben, denn die Autos parken zuweilen so dicht Stoßstange an Stoßstange aneinander, dass es hierzulande dafür bestimmt einen Strafzettel geben würde. So entlockt es einem vereinzelt schon einmal ein Schmunzeln beim Anblick der zahlreichen verbeulten Autos oder den gar mit Kopfkissen "gepolsterten" Stoßstangen, um sich auch in die letzte noch so enge Parklücke hineinquetschen zu können. |
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Historisches Paris! Abseits der Hauptverkehrsadern trifft man aber allerorten auf die historischen Gebäudefassaden, die dieser Stadt den sprichwörtlichen Charme verleihen. Einfach schön! Und bei aller Historie: Selbst die schmalsten Strassen haben i.d.R. noch einen befahrbaren Bürgersteig. |
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| Kunst allerorten! Kunstvolle Fassadenreliefs schmücken unzählige Gebäude, so dass man fast vergessen könnte, sich in einer Metropole des 21. Jh. zu befinden... ... und die die "Stadt der Liebe" im Glanz der Abendsonne in ein romantisches Licht eintauchen lassen. |
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Eine öffentliches Rolli-WC
gesichtet...! Vereinzelt sind auch öffentliche Toiletten zu sichten, an denen das Rollizeichen prangt... |
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| ... aber nicht so einfach! Ein normaler "Rolli-Toilettenschlüssel" hilft hier nicht weiter! Für den Zugang ist ein spezieller Zugangs-Chip erforderlich, der lt. Hinweis bei der Stadt Paris erhältlich ist, vermutlich um Missbrauch zu vermeiden. Dumm war nur: Also bleibt zur Not nur das Ausweichen auf öffentliche Gebäude, bzw. Sehenswürdigkeiten. |
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Pont Alexandre III ! Diese Brücke gilt als die pompöseste der Stadt und als Meisterwerk der Ingenieurbaukunst. Zahlreiche Kandelaber und Putten verzieren diesen eleganten Bogen über die Seine, ganz im Zeichen der Belle Epoque. Über diese Brücke gelangt man dann auch barrierefrei direkt zum Invalidendom und dessen Parkanlagen. |
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| Strassenmarkt! Neben den Einkaufszentren gibt es hin und wieder in den Nebenstraßen auch Einzelhändler, die frische Ware an Außenverkaufsständen feilbieten. In genau diesen Nebenstraßen, jenseits der "Touristen-Meilen", findet man auch die gemütlichen französischen Bistros, wo auch nur ein paar wohlwollende Brocken "Wörterbuch-Französisch" ein erfreutes Lächeln auf die Lippen der Bedienung zaubern. |
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Edel-Shopping! Wer in Paris shoppen möchte, findet neben zahlreichen kleinen Boutiquen oder Kaufhausfilialen gerade entlang der Champs-Elysees auch geradezu "pompöse" Einkaufsgelegenheiten für den gehobenen Anspruch. Auf "Schnäppchen" sollte man dort allerdings nicht unbedingt hoffen! |
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| Gucci! Wer dann immer noch etwas in der Reisekasse übrig hat, hat schließlich bei Gucci die Gelegenheit sich auch noch davon zu trennen. Der ebenerdige Eingangsbereich jedenfalls, bewahrt nicht davor
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Pause auf den Champs-Elysees! Sollte man dann endgültig von der schweren Last etlicher Euros befreit sein, bietet eine der zahlreichen Bänke entlang der Champs-Elysees Gelegenheit für eine kleine "Erholungspause". |
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Kurzes Fazit: Der Flughafen "Charles de Gaulle" sowie das Hotel "Elysee Union" sind für Rollifahrer im behindertenfreundlichen Doppelzimmer kein Problem! Paris selbst gibt sich historisch-modern und überwiegend rollifreundlich, wenn auch der Zugang zur Metro unnötig erschwert wird. Aber mit dem z.B. "Batobus" gibt es eine gute Alternative die zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu erreichen, wenn man nicht partout alles zu Fuß ansteuern will (und die Champs-Elysees strecken sich mehr als man zunächst denkt!). Paris versprüht seinen Charme permanent! Wir jedenfalls werden gerne wieder einmal dorthin reisen (und dann auch das Schloss Versailles außerhalb der Stadt besuchen!). Ein "Klischee" hat sich aber bewahrheitet: Aber: Die "Grand Nation" versteht sich in vielerlei Hinsicht halt oft immer noch als der "kulturelle Nabel der Welt". Wer sich diesem nicht von vorne herein verschließt, sondern sich
ggf. tolerant gibt und statt dem typisch touristischen "a piece of cheese, please" ein "un fromage, s'il vous plait" bei der Dessertbestellung über die Lippen bringt,
demjenigen wird z.B. auch einmal schulterklopfend ein privater Regenschirm bei Schauergefahr freundlicherweise
angeboten (aber bitte wieder zurückbringen)!
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Warum besuchen Sie Paris nicht einfach selbst? Es ist günstiger als Sie denken... |
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