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Flugreise nach Mallorca (II) |
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Hotel Castell de Mar |
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| Flugtransfer | Hotelanlage | Hotelzimmer | Hotelpool | Promenade | Strand | Unterwegs |
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Flugtransfer |
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Auf ein Neues! Das zweite Mal nach Mallorca. Und wie gehabt auf den vorgesehenen Rolli-Plätzen im vorderen Bereich des Flugzeugs. |
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| Persönliche Abholung! Weil der "Anlegepunkt" des Flugzeugs in Palma de Mallorca nicht behindertengerecht war (Treppenstufen), erfolgte die Abholung mit einem Spezialfahrzeug mit Hebebühne, welches uns direkt zu einem rolligerechten Nebeneingang der Gepäckausgabe brachte. |
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Der Flughafen in Palma de
Mallorca! Der Flughafen ist im Inneren ebenerdig gut befahrbar und überbrückt evtl. Höhenunterschiede mit Rampen statt mit Treppen. So erreicht man auch mit Rollstuhl gut die diversen Shops oder Erfrischungsstände. |
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| Ein Behinderten-WC im Flughafen! Die Rolli-WC´s sind gut ausgeschildert und geräumig. Diverse Haltegriffe sind ebenfalls durchweg vorhanden. |
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Hotelanlage |
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Das Hotel Castell de Mar
Das Hotel verfügt links und rechts der Haupt-Eingangstreppe über Rampen. Diese sind zwar etwas steil, aber zu bewältigen. Angekommen, gibt es dann auch eine normale Eingangstür links neben der automatischen Drehtür am Haupteingang. Alternativ: |
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| Die Hotellobby! Die Lobby ist ebenerdig und führt zum Nebeneingang sowie zum Poolbereich. Der Rezeptionstresen ist leider etwas zu hoch, um aus einem Rollstuhl heraus die Formulare ausfüllen zu können. Zwei Lifts führen von der Empfangshalle aus zu den oberen Etagen. |
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Die Hotel-Lifts! Die Lifts sind zwar etwas eng bemessen, aber für einen normalen Rollstuhl ausreichend. |
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| Die Poolbar! Der Poolbar-Bereich ist direkt von der Lobby aus ebenerdig zu erreichen und gut befahrbar. Hier ist auch der Ausgabebereich für die Badetücher... für einen Rollifahrer ist der Ausgabetresen leider etwas zu hoch. |
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Ständige Unterhaltung! Direkt neben dem Hotel befindet sich neben einem Supermercado auch noch eine Burgerking-Filiale. Die dort anfallenden Müllberge werden rund um die Uhr(!)
täglich entsorgt. Den (teils recht waghalsigen) Bestrebungen der Müllwerker zuzusehen, sorgte
dennoch immer wieder für Unterhaltung. |
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Hotelzimmer |
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| Das Hotelzimmer (hier eine
Suite)! Eine Suite ist schwellenlos erreichbar und alle Möbel lassen sich individuell verrücken. Auch die vorhandene Sitzecke lässt sich individuell an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Eine Suite entspricht der Größe nach einem gewohnten Standard-Doppelzimmer. |
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Das Badezimmer! Das Badezimmer ist durch eine Schiebetür verschließbar und bietet nur eng bemessenen Bewegungsspielraum. Der Waschtisch und die Badewanne weisen stabile Haltegriffe auf. |
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| Die Toilette! Der Zugang zur Toilette ist jedoch problemlos möglich, da sich diese direkt am Raumeingang befindet. Zwischen der Toilette und dem Bidet befindet sich ein klappbarer Haltegriff. |
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Der Balkon! Der Balkon ist etwas klein und für einen Rollstuhlfahrer alleine nicht erreichbar! Ein ca. 10 cm hoher Absatz verhindert dies ohne Hilfestellung grundsätzlich! |
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| Die "Abhilfe"?! Das Hotel bot in diesem Fall Abhilfe in Form einer hoteleigenen Rampe an. Und nach "nur" ca. 1,5 Wochen täglichen "Neu-Erinnerns" des Servicepersonals, fanden wir dann schließlich tatsächlich diese Rampe als "Standard-Lösung" vor: Zwar gut gemeint, aber leider reichte die Rampe weder innen noch außen an die Türschwelle heran... |
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... und war zudem auf dem kleinen
Balkon nicht ohne Hilfestellung nutzbar, wenn man denn nicht mit dem Geländer kollidieren
wollte. Aufgrund der mittigen Lage der Rampe auf dem Balkon, fällt das Rangieren auch mit Hilfestellung schwer! |
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| Ein Lichtblick! Wenn man es dann aber irgendwie geschafft hat, kann man auch den Roomservice mit einem Frühstück auf dem Balkon genießen. |
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Hotelpool |
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| Der Hotelpool! Der Hotelpool ist ebenerdig von der Hotellobby aus erreichbar. Die stark frequentierten Liegestuhlreihen sind allesamt ohne Hindernisse zugänglich. |
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| Der Poolbereich! Am Besten sucht man sich einen Liegeplatz direkt am Pool, dann hat man auch reichlich Platz! Treppen oder Stufen gibt es im Poolbereich selbst nicht, lediglich der Ausgang zur angrenzenden Uferpromenade erfolgt über eine Treppe, so dass hier ein Umweg über den Hotelausgang erforderlich ist. |
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Im Pool! Es gibt einen Pool, der ausreichend groß Erfrischung bietet. Tipp: Unmittelbar vor den Essenszeiten hat man am meisten Platz! |
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| Das Hallenbad! Auf dem Weg von der Lobby zum Pool kommt man auch am Innenpool vorbei, der aber in den Sommermonaten erwartungsgemäß nur spärlich besucht wird. |
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Promenade |
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Die Uferpromenade! Die Promenade verläuft kilometerlang und gut befahrbar entlang der gesamten Bucht. Als Einstiege zum Sandstrand dienen schmale Lücken in der Promenadenmauer (im Vordergrund) mit folgendem hohen Absatz. |
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| Eine Rampe! Ab und zu findet sich auch eine solche breite Steinrampe, so dass man zwar nicht zu allen Strandabschnitten gelangt... aber diese sind i.d.R. die am besten zugänglichen (weil ohne Liegestuhlreihen). |
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Kurze Pause! Entlang der Promenade befinden sich etliche (Hotel-) Bars und Geschäfte, die aber nicht alle ebenerdig erreichbar sind. Wer (leider meist überteuerte) "Touristenpreise" nicht scheut, kann sich so ab und an mit einer kühlen Sangria, einem Wasser oder Souvenirs versorgen. |
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Strand |
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| Der Strand! Der Strand ist feinsandig und mündet in ein brandungsarmes seicht abfallendes Mittelmeer. An einigen Strandabschnitten liegen vereinzelt größere Felsbrocken in Ufernähe unter der Wasserlinie... dort also aufpassen, wohin man tritt! |
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Am Strand! Stege oder andere rolligeeignete Zugangswege zum Meer sucht man vergeblich, so dass der Weg zum Wasser nur mit Hilfestellung durch den Sand möglich ist! |
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Unterwegs |
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| Die Ortschaft Cala Millor! Die ebenerdige Fußgängerzone von Cala Millor erreicht man direkt vom Nebeneingang des Hotels aus. Die zahlreichen Geschäfte, Souvenirshops und Bars sind (bis auf wenige Ausnahmen) ebenerdig zu erreichen. |
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Unterbrechungen! Regelmäßig durchziehen Straßen die Fußgängerzone. Da die Fußgängerzone recht breit ist, hat man meist die Wahl zwischen flachen Übergängen (Zebrastreifen haben meist nur optischen Wert) oder Bordsteinabsenkungen (Rampen), die einen Übergang ermöglichen. |
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| Ausflug nach Palma! Eine der Sehenswürdigkeiten auf Mallorca ist zweifellos die Kathedrale und die Kathedralen-Anlage in Palma. Wir haben mal in die Anlage reingeschaut... |
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| Der Innenhof! Das Innere der Anlage erreicht man leider nur, indem man erst Stufen an den jeweiligen Eingangsportalen überwindet (historisch angelegt halt). Hat man dies (mit Hilfestellung) geschafft, stellt man fest, dass eine Besichtigung der Anlage die Benutzung der alten Steintreppen voraussetzt. Im Rolli hat man somit keine Chance! Bleibt der (gebührenpflichtige) Besuch der Kathedrale selbst, sofern man zu
einer der zweimal täglichen (recht kurzen) Öffnungszeiten vor Ort ist. |
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| Unterwegs in Palma 1! Die Innenstadt gibt sich modern und mit stufenloser Fußgängerzone (wenige Nebenstraßen einmal ausgenommen). Das Aufsuchen der zahlreichen Geschäfte, Boutiquen oder Kaufhäuser etc. stellt jedenfalls kein Hindernis dar, da diese meist einen ebenfalls ebenerdigen Eingangsbereich besitzen. |
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Unterwegs in Palma 2! Wer genauer hinschaut, kann in der Hauptstadt (Altstadt) viele schöne (historisch geprägte) Bauten erblicken... |
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| Unterwegs in Palma 3! ... sowie hin und wieder einige historische Artefakte in der Nähe der ausgewiesenen Sehenswürdigkeiten (hier bei der Kathedrale). |
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Geschafft!
Irgendwann hat man aber auch diese hinter sich... und freut sich (insgeheim) auf
die Rückkehr ins Hotel. |
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Kurzes Fazit: Das Hotel Castell de Mar ist rollifreundlich und gut
befahrbar... sollte laut Auskunft der Behinderten-Service-Hotline des größten deutschen
Reiseveranstalters aber auch komplett rolligeeignet sein - reingefallen: Cala Millor selbst gibt sich im Wesentlichen
rollstuhlfreundlich, wenn auch die vorhandenen Rampen im Ort manchmal eher provisorisch anmuten. Etwas schade ist nur, dass im Zeichen des Massentourismus die
eigentlich bekannte Herzlichkeit der Einheimischen teils auf der Strecke bleibt. Wen das aber nicht stört, findet mit Cala Millor ein Reiseziel vor, dass zu Recht als lebhaft zu bezeichnen ist! Unzählige Bars, Geschäfte und Unterhaltungsmöglichkeiten jeglicher Art lassen Langeweile nicht so schnell aufkommen. Nebenbei:
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